Freunde – Ein anderes Ich; zwei Seelen in einer

Das Gewissen ist die Wunde, die nie heilt und an der keiner stirbt. Aber es plagt uns, macht uns anfällig und wehleidig. Dennoch ist es gut, ein Gewissen sein Eigen zu nennen. Gewissenlose Menschen mögen leichter durch ihr Leben kommen, aber ganz sicher sind sie dabei allein und ohne wahre Freunde.

Meine wichtigste Erkenntnis dieses Tages: Wir sollten nur auf das hören, was uns Menschen sagen und raten, die uns nah stehen und gleichzeitig genügend Abstand für einen offenen Blick haben, die uns mögen und uns um unser Selbst willen schätzen. Nur sie sind wirklich in der Lage, uns fair zu beurteilen. Sie sind die Stütze, die wir im Sturm des Lebens brauchen. Sie sind unsere wahren Freunde.
Wer uns nur im Spannungsfeld mit sich oder anderen beurteilt, wer eigene Interessen an unsere Person knüpft, der urteilt leider nicht allzu gerecht über uns.

Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, finde ich darin, daß man sich wechselweise mitteile, was man tut. Denn die Menschen treffen viel mehr zusammen in dem, was sie tun, als in dem, was sie denken.

Was vom Tage übrig bleibt

Zunächst ist da das Wissen, dass ich wahre Freunde habe. Sie geben mir Kraft und Zuversicht. Und sie geben diese Kraft und Zuversicht sogar an Menschen weiter, die mir wichtig sind.

Was sonst noch? Na – Content ist King. Genau darum ging es im heutigen Gespräch mit den Verantwortlichen von eBay. Das Projekt ist spannend und es gibt mir Raum und Luft, um mich wieder mit dem zu befassen, was neben dem Vermitteln von Wissen eine meiner Leidenschaften ist – kreative Formate und Geschichten zu entwickeln. Noch ist leider nicht alles in Sack und Tüten, aber die Hoffnung lebt. Und wenn sie sich erfüllt, darf ich endlich auch wieder Regie führen.

Ansonsten war ich heute einmal mehr in Potsdam unterwegs. Es gibt eine unverrückbare Bindung zwischen dieser Stadt und mir. Egal ob ich glückliche Momente oder schwere Zeiten erlebe – immer zieht es mich in diese Stadt, wie einst den König selbst. Ohne Sorgen dort zu wandeln – der Name des Schlosses scheint für mich wie ein Versprechen. Ich bin nach langer Zeit endlich wieder in die Bücherfundgrube eingekehrt, habe mich in den zahlreichen Welten verloren und bin mit Wissen beladen wieder aufgetaucht.

Morgen steht der nächste Coaching-Termin – ebenfalls in Potsdam auf dem Programm. Dann wird es darum gehen, meinen Fokus weiter einzuengen und endlich mein Ziel klar zu erkennen. Denn erst wenn ich mein Ziel kenne, kann ich den Weg dorthin suchen.

Übrigens fallen mir jetzt immer öfter Lieder zu meinen Gedanken und Gefühlen ein, die ich an dieser Stelle gern mit euch teile.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.